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Ramp setzt auf Notion: Ein KI-Betriebssystem strafft die ArbeitsablÀufe

70 %niedrigere ProduktivitÀtskosten
3 Min.zum Erstellen eines Custom Agent
> 300aktive Custom Agents

Ramp arbeitet jetzt mit Notion. So finden Teams schnell verlĂ€ssliche Antworten, die Kosten fĂŒr ProduktivitĂ€ts-Tools konnten um rund 70 % gesenkt und Teams sind dreimal schneller. In unter einem Jahr gelang es dem Unternehmen, zunĂ€chst in Notion eine Grundlage zu schaffen und darauf aufbauend Agents zu entwickeln. Heute ist der Workspace nicht nur Speicherort, sondern ein ProduktivitĂ€tsmotor.

Konsolidierung der Arbeit (damit KI tatsÀchlich helfen kann)

Mitte 2024 setzte Ramp sich ein klares internes Ziel: das produktivste Unternehmen der Welt zu werden. Sie wussten, dass KI der SchlĂŒssel zum Erfolg sein wĂŒrde – aber nur, wenn sie in alle Unternehmensbereiche integriert wĂŒrde.

Damals war das nicht der Fall. Die Arbeit verteilte sich auf zu viele doppelte und veraltete Tools sowie zu viele verschiedene Tabs. Dadurch wurde nicht nur die ProduktivitĂ€t gehemmt. Die mangelnde Transparenz sorgte auch fĂŒr Verunsicherung.

Eine einfache Frage wie: „Wie lautet die aktuelle Richtlinie?“ oder „Wer ist dafĂŒr zustĂ€ndig?“ entwickelte sich schnell zu einer regelrechten Schnitzeljagd durch Dokumente, Tickets und Chat-VerlĂ€ufe. Und ohne eine zuverlĂ€ssige zentrale Informationsquelle konnte das Potenzial der KI nicht genutzt werden. Stattdessen taugte sie allenfalls dazu, Fragmente zusammenzufassen.

Die Lösung von Ramp beruhte auf einem einfachen Konzept, dessen praktische Umsetzung sich als weitaus komplizierter erwies: Die Arbeit sollte an einem Ort konsolidiert und verknĂŒpft werden, mit einem fĂŒr Menschen und KI lesbaren System, damit beide sich auf dieselbe zentrale Datenquelle verlassen konnten.

2025 findet das Projekt plötzlich an einem Ort ErwĂ€hnung, wo man nicht damit rechnen wĂŒrde: in einer internen PrĂ€sentation von Highlights aus den letzten Monaten. Inmitten klassischer Meilensteine – Spendenaktionen, ein Super-Bowl-Werbespot, groß angelegte ProdukteinfĂŒhrungen – feierte man die unternehmensweite EinfĂŒhrung eines neuen Tools: Notion.

Da die Arbeit zunehmend zentralisiert und vernetzt wurde, verbrachten Teams weniger Zeit damit, nach Hintergrundinformationen zu suchen, und hatten stattdessen mehr freie KapazitĂ€ten fĂŒr Entscheidungen. Ramp senkte die Kosten fĂŒr ProduktivitĂ€tstools um etwa 70 %, und Teams berichteten, dass sie etwa 3-mal schneller arbeiteten. Innerhalb eines einzigen Jahres hat sich die Unternehmensbewertung mit 32 Milliarden Dollar mehr als verdreifacht, da der annualisierte Umsatz die Marke von 1 Milliarde Dollar ĂŒberschritt – und das mit einer Geschwindigkeit, die zehnmal so hoch war wie die eines durchschnittlichen börsennotierten SaaS-Unternehmens. Zugleich stieg die ProduktivitĂ€t pro Mitarbeiter stetig an.

Auf diesem Fundament konnte Ramp einen sinnvollen Technologie-Stack aufbauen:

  • Notion als zentrale Informationsquelle.

  • Smart Notes und KI-Suche zur lĂŒckenlosen Erfassung und Durchsuchbarkeit.

  • Notion Agents, die Aktionen aus Antworten erstellen.

Wirkung verstÀrken statt unnötige Arbeit verursachen

Trotz der Konsolidierung in Notion lösten sich die tĂ€glichen Ärgernisse nicht plötzlich in Wohlgefallen auf. Besprechungen zogen sich weiterhin in die LĂ€nge, wichtige Informationen waren nach wie vor in Tools gespeichert, die noch nicht miteinander vernetzt waren, und das neue System setzte voraus, dass die Mitarbeitenden sich neue Gewohnheiten bei der Delegation von Aufgaben aneigneten.

Entsprechend machte die Unternehmensleitung eine klare Ansage: Verwerft die alten ZeitplĂ€ne und Organigramme und betrachtet das „VernĂŒnftige“ nicht mehr als feststehenden Wert. Es ging nicht darum, Mitarbeitende zu ersetzen, sondern ihre Wirkung zu vervielfachen.

Und Ramp setzte einen ZustĂ€ndigen dafĂŒr ein: Ben Levick, Head of Operations and Internal AI.

„Alle tragen Mitverantwortung dafĂŒr, die eigenen Teams beim Einsatz von KI voranzubringen und dafĂŒr zu sorgen, dass sie gut mit KI-basierten Arbeitsweisen zurechtkommen“, meint Ben.

Alle tragen Mitverantwortung dafĂŒr, die eigenen Teams beim Einsatz von KI voranzubringen und dafĂŒr zu sorgen, dass sie gut mit KI-basierten Arbeitsweisen zurechtkommen.
Ben Levick
Ben LevickHead of Operations & Internal AI

KI-Nutzung fĂŒr alle

Ramp begann KI als Teammitglieder zu behandeln: immer verfĂŒgbare Helfer, die Aufgaben ĂŒbernehmen und die LeistungsfĂ€higkeit jedes Teams steigern. Den Anfang machten einfache, aber hochgradig wirkungsvolle AnwendungsfĂ€lle: Meetings, in denen der wichtigste Kontext entsteht und die kostspieligsten MissverstĂ€ndnisse ihren Anfang nehmen.

Smart Notes von Notion verĂ€nderten die Meeting-Kultur bei Ramp. Der GesprĂ€chskontext blieb eng mit der betroffenen Arbeit verknĂŒpft, Entscheidungen flossen an die richtigen Stellen, und Nachfassaktionen ließen sich leichter nachverfolgen, ohne dass jemand als ProtokollfĂŒhrer oder Projektmanager fungieren musste.

Im nĂ€chsten Schritt erweiterte Ramp den Funnel von der bloßen Erfassung auf „Suche und ÜberprĂŒfung“. Die KI-Suche wurde immer leistungsfĂ€higer, je besser die Schnittstellen und je prĂ€ziser die Abfragen wurden. So konnten Informationen, die noch in Slack, GitHub und den eigenen Systemen von Ramp gespeichert waren, in klare und genaue, prĂ€zise Antworten umgewandelt werden.

„Unsere KI sucht nicht nur nach Keywords“, so Cameron Leavenworth, Manager fĂŒr Corporate IT. „Sie versteht die tatsĂ€chliche Struktur und die ZusammenhĂ€nge unseres Workspace.“

Im letzten Schritt erhielten alle Mitarbeitenden eigene Notion Agents, die ihnen zeitaufwendige manuelle Aufgaben abnehmen. Wie großartige Assistenten, die Notion perfekt beherrschen, halfen sie den Nutzer/-innen dabei, erste EntwĂŒrfe zu erstellen, Datenbanken zu analysieren und zu aktualisieren, Anfragen weiterzuleiten und ArbeitsablĂ€ufe zu gestalten.

Das waren keine KI-Spielzeuge. Sie wurden zu zuverlÀssigen Beschleunigungsfaktoren im Arbeitsalltag.

Unsere KI sucht nicht nur nach Keywords. Sie versteht die tatsÀchliche Struktur und die ZusammenhÀnge unseres Workspace.
Cameron Leavenworth
Cameron LeavenworthManager of Corporate IT

Agents bauen. Wiederholende Workflows beseitigen.

Mitte 2025 begann Ramp mit autonomen Notion-Agents zu experimentieren, und Ben ließ seinem Systemdenken freien Lauf. „Das Ziel besteht jetzt darin, sich von den eigenen Workflows freizuarbeiten“, ist er ĂŒberzeugt. „Wenn ein einziger Agent die eigenen Aufgaben tausende Male erledigen kann, dann ist das ProduktivitĂ€tsmagie.“

Heute fÀngt die Arbeit nicht jede Woche wieder bei Null an. Agents werden einmal eingerichtet und laufen dann kontinuierlich in gemeinsamen, stabilen Workflows, auf die sich das gesamte Unternehmen verlassen kann.

TĂ€glich werden Aufgaben von mehr als 300 Notion Agents erledigt. Hier einige der wirkungsvollsten:

  1. Product Q&A Oracle – ein Agent mit Slack-Verbindung, der aktuelle Fragen zu den Produkten von Ramp beantwortet.

  2. Sales Feed Categorizer – ordnet das Feedback aus dem Vertrieb der Roadmap zu und schließt den Kreis, sobald die Funktionen veröffentlicht werden.

  3. Referral Bonus Roy – ermittelt Kunden, die Anspruch auf einen Empfehlungsbonus haben, und sorgt dafĂŒr, dass die Bearbeitung bis zum Abschluss erfolgt.

  4. Enablement Eddie – unterstĂŒtzt die GTM-Abteilung dabei, die richtigen kundenorientierten Inhalte zu finden und differenzierte Fragen schnell zu beantworten.

  5. Customer Advocacy Miner – trĂ€gt aus zahlreichen Quellen Informationen ĂŒber zufriedene Kunden und ĂŒberzeugende Anwendungsbeispiele zusammen.

  6. AI Compass – hilft den Mitarbeitenden dabei, das richtige KI-Tool fĂŒr eine bestimmte Aufgabe zu finden.

  7. RCARoundup – wandelt Threads zu VorfĂ€llen in strukturierte Zusammenfassungen in einer Notion-Datenbank um.

  8. Underwriter – richtlinienbasierter FAQ-Agent fĂŒr die RisikoprĂŒfung.

  9. AI Inspector – fasst KI-Neuheiten zu einem tĂ€glichen Digest zusammen.

  10. Creative Chris – leitet kreative WĂŒnsche und AnstĂ¶ĂŸe weiter.

  11. Custom Agent Carrie – hilft Teammitgliedern, basierend auf der bisherigen Erfahrung bessere Agents aufzubauen.

Ben bringt die VerĂ€nderung auf den Punkt: „Ein Agent, der sich in drei Minuten zwischen zwei Meetings erstellen lĂ€sst, erspart uns mehrere Arbeitsstunden fĂŒr operative Aufgaben.“

RatschlÀge aus der Praxis

Ben ist ĂŒberzeugt, dass die Welt mehr Ersteller braucht.

Sein Leitgedanke ist einfach: Er will alle Mitarbeitenden zu Erstellern machen, die weniger Entscheidungen mit geringen Konsequenzen trifft und stattdessen mehr Entscheidungen mit weitreichenden Folgen treffen. „Es ist wichtig, dass man ProduktivitĂ€t als eine Kombination aus Geschwindigkeit und Effizienz, aber auch aus QualitĂ€t und Output versteht“, meint er.

Nach der erfolgreichen EinfĂŒhrung von KI hat Ramp festgestellt, dass die Mitarbeitenden nicht nur schneller Ergebnisse erbringen. Sie haben auch mehr Freude an ihrer Arbeit.

Ben kommentiert: „Es gibt gleich einen doppelten Dopamin-Kick. Einen, wenn man das Problem löst und Aufgaben automatisiert, die man nicht gerne macht. Einen zweiten, wenn man plötzlich merkt, dass man weniger Hektik und mehr Zeit am Tag hat.“

Was kann man aus den Erfahrungen von Ramp lernen?

  • Nicht auf eine perfekte Konfiguration warten. Den Einsatz von KI ausreizen, um zu erfahren, wo die Grenzen liegen.

  • Arbeit konsolidieren, damit die KI denselben Kontext und dieselben ArbeitsablĂ€ufe wie dein Team nutzen kann.

  • Klein anfangen. QualitĂ€t jeder Einheit der KI-Arbeit optimieren, dann automatisieren.

  • Menschliche KapazitĂ€ten auf Ermessensentscheidungen fokussieren.

Wenn man den Mitarbeitenden die richtigen Tools und die richtige Grundlage an die Hand gibt, gibt es immer mehr Ersteller. Dadurch geht die Arbeit nicht nur schneller, sondern auch besser.

Es ist wichtig, dass man ProduktivitÀt als eine Kombination aus Geschwindigkeit und Effizienz, aber auch aus QualitÀt und Output versteht.
Ben Levick
Ben LevickHead of Operations & Internal AI

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